Häufig gestellte Fragen

  1. Was ist eine Autorisierungsgebühr?

    Als Autorisierung bezeichnet man den Vorgang der Genehmigung einer Debitkartenzahlung durch die Bank des Karteninhabers. Im Rahmen der Autorisierung wird unter anderem geprüft, ob es sich um eine gültige Karte handelt und ob das Kartenlimit für die beabsichtigte Transaktion noch ausreicht.

    Die hierfür angefallenen Gebühren werden als Autorisierungsgebühren bezeichnet. Die Autorisierungsgebühren für electronic cash/girocard-Transaktionen, welche nach Vorgaben der Banken über PaySquare fällig werden, werden direkt an die Banken überwiesen.

  2. Warum erhalte ich keine ec-Karten Umsätze/girocard-Umsätze auf mein Konto?

    Sollten Sie keine ec-Karten (girocard) Umsätze auf Ihrem Konto erhalten, liegt das meistens daran, dass Sie an Ihrem Terminal noch keinen Kassenschnitt ausgelöst haben.
    Ein weiterer Grund kann eine fehlende DTA-Vereinbarung (DTA=Datenträgeraustausch) sein. Diese müssen Sie mit Ihrer Bank abschließen, damit die Umsätze auf Ihr Konto gebucht werden können.

  3. Warum muss ich einen Kassenschnitt durchführen?

    Den Kassenschnitt müssen Sie zum Erhalt Ihrer ec-Karten (girocard) Umsätze durchführen. Bei allen anderen Zahlungsarten V PAY, Maestro sowie Kreditkarten ist der Kassenschnitt nicht notwendig. Bei diesen Zahlungsarten erhalten Sie die Gutschrift mit dem in Ihrem Vertrag vereinbarten Zahlungsziel.

  4. Wie bestelle ich Terminalzubehör?

    Bitte wählen Sie in dem Dokument Terminalzubehörbestellung das entsprechende Terminal aus, bestimmen den entsprechenden Artikel sowie die Anzahl und senden es unterschrieben an folgende E-Mail-Adresse bestellung@de.paysquare.eu zurück.

  5. Wie teile ich Ihnen eine Änderung, z.B. meiner Bankverbindung, einen neuen Inhaber oder einen Anschriftenwechsel mit?

    Diese Daten benötigen wir schriftlich, da es sich hier um vertragsrelevante Änderungen handelt. Bitte füllen Sie das Formular „Änderung der Bankverbindung“ oder das Formular „Einzelauftrag“ komplett aus und senden es unterschrieben an folgende E-Mail-Adresse customer-service@de.paysquare.eu zurück.

  6. Wo finde ich Informationen zu den Interchange-Regeln und Interchange-Sätzen von Visa und MasterCard?

    Informationen zu den Interchange-Regeln und Interchange-Sätzen sind nachzulesen für Visa unter: http://www.visaeurope.com/about-us/interchange/fees-and-interchange für MasterCard unter: http://www.mastercard.com/us/company/en/whatwedo/interchange/Intra-EEA.html

  7. Wie funktioniert die Akzeptanz von UnionPay-Karten?

    Bitte öffnen Sie hierzu den Leitfaden zur Akzeptanz von UnionPay-Karten.

  1. Was bedeutet dies für mich?

    Aufgrund neuer regulatorischer Vorgaben haben wir erneut mit den Banken bzw. deren Konzentratoren Preisverhandlungen geführt. Ab dem 01.12.2015 werden Sie einen neuen Autorisierungspreis erhalten.

  2. Was muss ich tun?

    Sie müssen nichts tun, PaySquare handelt, wie bisher, in der Funktion als Händlerkonzentrator für alle Unternehmen, die mit uns einen Vertrag abgeschlossen haben.

  3. Sind andere Zahlungsarten betroffen?

    Nein, die neuen Entgelte betreffen ausschließlich Zahlungen im electronic cash/girocard System. Zahlungen im Lastschriftverfahren (ELV mit Unterschrift), GeldKarte, Kreditkarten usw. sind davon unberührt.

  1. Wofür wird die Gläubiger-ID benötigt?

    Gemeinsam mit der vom Lastschriftgläubiger vergebenen Mandatsreferenznummer wird die Gläubiger-ID von der Kreditwirtschaft über die gesamte Zahlungsprozesskette hinweg bis zum Zahlungspflichtigen im SEPA-Datensatz weitergeleitet. Die Mandatsreferenznummer ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-ID eine eindeutige Identifizierbarkeit eines Mandats, so dass der Schuldner bei Vorlage einer SEPA-Lastschrift eine Prüfung des wirksamen Bestehens des Mandats vornehmen bzw. die Zahlstelle ihm gegebenenfalls eine solche Leistung optional anbieten kann. Die Mandatsreferenznummer wird im electronic cash-System automatisch erzeugt.

  2. Kann eine bereits vorhandene Gläubiger-ID des Händlers weiter genutzt werden?

    Wenn der Händler bereits über eine Gläubiger-ID verfügt, weil er sie beispielsweise schon für die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren benötigt, so muss er diese auch für die Teilnahme am electronic cash-system unter SCC weiter nutzen und ist zwingend dem Netzbetreiber mitzuteilen.

  3. Was ist die Gläubiger-ID?

    Bei der Gläubiger-ID handelt es sich um eine kontounabhängige und eindeutige Kennung, die EU-weit gültig ist und den Zahlungsempfänger als Lastschrift-Einreicher zusätzlich identifiziert. Die Gläubiger-ID für Deutschland ist 18 Stellen lang. In Deutschland ist die Gläubiger-ID bei der Deutschen Bundesbank über das Internet zu beantragen. Anträge können nur elektronisch gestellt werden.
    http://www.glaeubiger-id.bundesbank.de
    Die Vergabe der Gläubiger-ID erfolgt unabhängig von den rechtlichen Eigenschaften und der wirtschaftlichen Situation des Antragstellers und enthält keine diesbezüglichen Aussagen oder Bewertungen der Deutschen Bundesbank.

  4. Wo kann ich meine Gläubiger-ID bei PaySquare hinterlegen

    Die Eingabe erfolgt über unseren Login Bereich unter https://erfassung.paysquare.eu/gid/index.html. Hier erhalten Sie die Möglichkeit mit Ihren persönlichen Zugangsdaten uns Ihre Gläubiger-ID elektronisch mitzuteilen. Ihre persönlichen Zugangsdaten haben wir Ihnen schriftlich mitgeteilt. Sollten Sie diese noch einmal benötigen kontaktieren Sie uns bitte unter 0 69 80 10 95 – 430.

  5. Welche generellen Änderungen ergeben die Zahlverfahren electronic cash und ELV?

    Für die beiden mit girocard durchgeführten Zahlverfahren electronic cash und Elektronisches Lastschriftverfahren (ELV) muss mit Umstellung auf SEPA („SEPA II“) in der Zahlungsverkehrsdatei Ihre Gläubiger-ID zwingend mitübermittelt werden, da ansonsten eine Verarbeitung bei den Banken und somit eine Umsatzgutschrift auf Ihrem Konto nicht mehr möglich sein wird.

  6. Wie sieht die Änderung für das Zahlverfahren electronic cash aus?

    electronic cash ist eine sichere PIN-basierte Bezahlart mit deutschen Bankkarten (girocard) und einer Zahlungszusage der kartenausgebenden Bank. Die in Deutschland bislang im DTA-Format bei Ihrer Hausbank eingereichten girocard-Zahlungen mit PIN (electronic cash) werden mit SEPA II im XML-Format („SEPA Card Clearing“ (SCC)) übertragen. Die Umstellung des Zahlverfahrens erfolgt durch PaySquare automatisch. Für electronic cash sind keine Änderungen an Ihrem Terminal erforderlich.

  7. Wie sieht die Änderung für das Zahlverfahren ELV aus?

    Im Elektronischen Lastschriftverfahren (ELV) authentifiziert sich der Karteninhaber mit seiner Unterschrift und berechtigt den Händler zum Einzug des Lastschriftbetrages. Es gibt keine Zahlungszusage der kartenausgebenden Bank. Spätestens ab 01.02.2016 müssen die ELV-Zahlungen als SEPA-Lastschrift („SEPA Direct Debit“ (SDD)) eingereicht werden. Der wichtigste Unterschied zwischen ELV im DTA- und im SEPA-Verfahren liegt darin, dass SEPA ein Mandat voraussetzt. Können Sie kein gültiges Mandat vorlegen, kann die Lastschrift bis zu 13 Monate nach Fälligkeit von Ihrem Kunden ohne Angabe von Gründen zurückgegeben werden. Der Händlerbeleg enthält zukünftig den Mandatstext und die Vorankündigung (Mitteilung, wann und in welcher Höhe der Einzug erfolgt). Außerdem werden die Gläubiger-ID und die Mandatsreferenz auf dem Beleg gedruckt. Dies bedeutet für Sie, dass Sie Ihre Papierrollen mit Einzugsermächtigungstext frühzeitig austauschen und gegebenenfalls Ihre Kassensoftware anpassen müssen.
    Für ELV ist eine Anpassung Ihrer Terminal-Software erforderlich. In den meisten Fällen wird dies über einen Software-Download erfolgen. In einigen Ausnahmefällen ist leider ein Austausch Ihres Terminals notwendig. Wir werden rechtzeitig auf Sie zukommen, um Sie über die entsprechende Vorgehensweise zu informieren.

  8. Ändert sich etwas an der Gutschrift meiner POS-Umsätze?

    Die bisher im DTA-Format eingereichten Umsätze werden künftig für electronic cash im SCC Format und für ELV im SDD Format übermittelt. PaySquare wird, wie bereits heute auch, Ihre POS-Umsätze zum gleichen Zeitpunkt an Ihre Hausbank übertragen. Wann eine Gutschrift durch Ihre Bank erfolgt, klären Sie bitte mit Ihrer Hausbank. Bitte beachten Sie, dass nach der SEPA-Umstellung die Umsatzbuchungen der Zahlverfahren electronic cash (SEPA Cards Clearing) und SEPA-ELV (SEPA Direct Debit) nicht mehr zusammen, sondern getrennt erfolgen. SEPA-ELV-Umsätze werden dann einen Tag später gutgeschrieben. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie darüber informieren, dass wir auch COR1-Lastschriften (SEPA–Lastschrift mit verkürzter Laufzeit) unterstützen.

  9. Was ist ein SEPA Purpose Code?

    Um die Art der Lastschrift zu kennzeichnen, werden derzeit Textschlüssel im DTA-Format als numerische Codes dargestellt. Bei SEPA entspricht der Textschlüssel dem SEPA Purpose Code. Bei der SEPA Lastschrift werden für die Kennzeichnung einzelner Lastschriftarten vierstellige Alpha-Codes verwendet. Der SEPA Purpose Code „IDCP“ (IDCP = garantierte Debitkartenzahlung) ersetzt den derzeitigen Code „05 011“.

  10. Wo finde ich meinen bisherigen Gutschriftentext auf dem Kontoauszug?

    Sollten Sie uns keinen speziellen Gutschriftentext mitgeteilt haben, wird dieses Feld automatisch mit Ihrer Händlernummer (10-stellig) gefüllt. Diese Händlernummer (oder Ihr individueller Gutschriftentext) erscheint nach der Umstellung im Bereich der Kundenreferenz.

    Beispiel
    Kundenreferenz:
    Händlernummer (10-stellig):Interne Sequenznummer (17-stellig)
    Bitte beachten Sie hierbei, dass die Banken frei in der Gestaltung des Kontoauszuges sind

  1. Was ist SEPA Card Clearing bzw. SCC?

    Mit SEPA Card Clearing (SCC) wird ein Zahlungsverkehrsformat bezeichnet, das die Verrechnung von Kartentransaktionen auf der SEPA-Zahlungsverkehrsinfrastruktur beschreibt. Dieses Format beruht, wie auch die SEPA-Zahlungsverkehrsverfahren für Lastschriften und Gutschriften, auf XML-basierten Nachrichten gemäß der ISO20022-Norm.

  2. Warum führt das electronic cash-System mit SCC ein neues Clearingformat ein?

    Bisher wurden electronic cash-Umsätze über DTA-basierte Einzugsermächtigungslastschriften verrechnet. Durch die Migration der Überweisungs- und Lastschriftsverfahren der Deutschen Kreditwirtschaft auf die SEPA-Verfahren SEPA Credit Transfer (SCT) und SEPA Direct Debit (SDD) ist bei den Zahlungsdienstleistern, die am girocard-System angeschlossen sind, eine neue europaweit einheitlich definierte Zahlungsverkehrsinfrastruktur entstanden. Die Deutsche Bundesbank hat beschlossen, die Verrechnung von kartenbasierten Lastschriften im DTA-Format im Februar 2016 einzustellen. Für die Verrechnung von electronic cash-Umsätzen hat die Deutsche Kreditwirtschaft daher die Migration auf die Formate des SEPA Card Clearing (SCC) beschlossen.

  3. Was sind die Eigenschaften von SCC?

    Technisch gesehen lehnen sich die Vorgaben für die SCC-Datensatzbelegungen an die Vorgaben für die SEPA-Lastschrift an, ergänzt um spezifische Daten aus dem Kartenbereich. Die SCC-Einzüge werden wie früher im DTA taggleich zwischen Händlerinstitut und Kartenherausgeber verrechnet. Die Gutschrift eines SCC-Einzugs für den Händler ergibt sich aus der Inkassovereinbarung oder anderen Vereinbarungen zwischen Händler und Händlerbank bzw. Sparkasse.

  1. Was ist der Hintergrund der MIF-Regulierung?
    Die Europäische Union vereinheitlicht die in der EU teils sehr unterschiedlichen Gebühren bei Kreditkartenzahlungen. Die entsprechende Verordnung wird nach dem englischen Begriff für Interbankenentgelt, Multilateral Interchange Fee, kurz MIF-Regulierung genannt. Dieses Interbankenentgelt wird bei jeder kartengestützten Kauftransaktion an die kartenausgebende Bank gezahlt. Die MIF-Regulierung senkt dieses Entgelt für das bargeldlose Bezahlen auf einen einheitlichen Satz, um mehr Transparenz in Kartentransaktionen zu bringen.
  2. Was ist das Interbankenentgelt?
    Das Interbankenentgelt (auch Interchange genannt) bezeichnet die Kosten, die eine Händlerbank (Acquirer) bei Kartenzahlungen des Karteninhabers an dessen Bank (Issuer) entrichtet. Die Interbankenentgelt-Regulierung verfolgt das Ziel, Ihnen als Händler diese Entgelte transparent darzustellen und den Wettbewerb im Zahlungsverkehr zu fördern. Davon betroffen sind in dem Ökosystem der kartengebundenen Zahlungsvorgänge sowohl Kartenherausgeber als auch Kartenakzeptanzstellen und Kartenzahlungsdienstleister sowie Kartenorganisationen wie MasterCard oder Visa
  3. Ändert sich etwas an der Bedienung meines Terminals?
    Nein, an der Bedienung ändert sich gar nichts.
  4. Welche Karten sind von der Regulierung betroffen?
    Die Verordnung betrifft alle innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums herausgegebenen Zahlungskarten, die innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums zur Bezahlung von Waren und Dienstleistungen eingesetzt werden. Kundenkarten, Firmenkreditkarten oder außerhalb des europäischen Wirtschaftsraums ausgegebene Karten sind von der MIF-Regulierung nicht berührt.
  5. Welche Änderungen ergeben sich für mich als Händler?
    Aufgrund der Regulierung werden wir Ihnen Ihre Transaktionsaufstellung mit dem separaten Ausweis des Interbankenentgelts zur Verfügung stellen. Gerne weisen wir Ihnen den Gebührenbestandteil des Interbankenentgelts auch separat pro Transaktion aus. Sollten Sie dies wünschen, benötigen wir einen entsprechenden Auftrag in Textform (auch E-Mail) von Ihnen.
  6. Warum werde ich angeschrieben?
    PaySquare ist verpflichtet, Sie als Händler über die gesetzliche Änderung im Zuge der Interbankenentgelt-Regulierung im elektronischen Zahlungsverkehr der Europäischen Union sowie deren Berücksichtigung und Anwendung im Bereich der Dienstleistungen im POS-Service und der Akzeptanz von Debit- und Kreditkarten im stationären Geschäft und im Fernabsatz zu informieren und die Regelungen entsprechend anzuwenden und umzusetzen.
  7. Kann ich meinen Vertrag aufgrund der Änderungen kündigen?
    Nein. PaySquare ist als Zahlungsverkehrsdienstleister verpflichtet, die vorgegebenen Richtlinien der EU umzusetzen. Daher ergibt sich für Sie aus der Neuregelung kein Sonderkündigungsrecht.
  8. Ist das Interbankenentgelt identisch mit dem von mir zu entrichtenden Disagio?
    Nein, da neben dem Interbankenentgelt in dem Disagio auch die Gebühren der Kartenorganisationen für die Transaktionsverarbeitung enthalten sind. Dazu kommen noch die Kosten für die Verarbeitung Ihrer Umsätze durch Ihren Acquirer und dessen Marge.
  1. Was bedeutet TA 7.1
    Der „Technische Anhang 7.1 (TA7.1)“ ist der neue technische Standard der Deutschen Kreditwirtschaft (DK) für das Zahlungssystem electronic cash. Eine wesentliche Funktion in TA 7.1 ist die chipbasierte Notfallverarbeitung der girocard. Gemäß der Deutschen Kreditwirtschaft müssen alle electronic cash-Terminals bis spätestens zum 31.12.2017 TA 7.1 unterstützen.
  2. Wie wird mein Terminal auf TA 7.1 umgestellt?
    Die meisten Terminals erhalten die Software über einen Download. Bei älteren Terminals ist die Umstellung auf TA 7.1 nicht möglich. Diese müssen ausgetauscht werden.
  3. Wann erhält mein Terminal das Softwareupdate?
    Das Softwareupdate erfolgt automatisch über einen Download. Grundsätzlich erfolgt der Download nachts, so dass Ihr Betrieb dadurch nicht beeinträchtigt werden sollte.
  4. Was muss ich als Händler bei dem Softwareupdate beachten?
    Für die Durchführung des Softwareupdate müssen Sie praktisch nichts beachten. Den Erfolg des Softwareupdate können Sie am nächsten Morgen anhand eines Belegausdrucks überprüfen.
  5. Was muss ich beachten wenn mein Terminal mit einer Kasse verbunden ist?
    Bitte informieren Sie Ihren Kassenhersteller, dass ihr Terminal auf TA 7.1 umgestellt wird. Ggfs. ist ein Softwareupdate Ihrer Kasse erforderlich.
  6. Was ist der Hintergrund der MIF-Regulierung?
    Ein Tausch ist erforderlich, wenn der Hersteller Ihres Terminals keinen update der Terminalsoftware auf TA 7.1 bereitstellt. In der Regel ist dies bei älteren Terminals der Fall.
    Folgende Terminaltypen sind hiervon betroffen:
    Artema Hybrid, Artema Mobile, Artema Portable, Artema Modular, Optimum (Verifone); I5100, I5300, I5310 (Ingenico).

    PaySquare wird sich zeitnah mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihnen ein entsprechendes Angebot unterbreiten.
  1. Braucht ein Händler für die Migration auf SCC im electronic cash-System rechtlich zwingend eine neue Inkasso-Vereinbarung mit seinem Kreditinstitut?

    Das hängt davon ab, wie die bisherige Vereinbarung gestaltet ist. Oftmals ist mit der alten Inkasso-Vereinbarung explizit das Einreichen von Umsatzdateien im DTA-Format vereinbart. In anderen Fällen deckt die bestehende Vereinbarung auch das Einreichen von Umsätzen im electronic cash-System im SCC-Format ab. Zur Wahrung der Vertragssicherheit sollte zumindest mit dem Kreditinstitut des Händlers abgesprochen werden, ob eine neue Inkasso-Vereinbarung abgeschlossen werden muss, die dann beispielsweise auf SCC referenziert.

  2. Wann stellen die Netzbetreiber auf das neue Format um?

    Die Deutsche Kreditwirtschaft hat als Betreiber des electronic cash-Systems mit den Netzbetreibern Pilotierungs- und Inbetriebnahmezeiträume vereinbart.
    Der Pilotierungszeitraum erstreckt sich für die ersten Netzbetreiber zwischen dem 14. April und dem 25. Mai 2015. In dieser Phase werden nur sehr wenige Händler umgestellt. Dies geschieht in enger Absprache zwischen dem Händler, dem jeweiligen Netzbetreiber und dem jeweils beteiligten Institut des Händlers.
    Ab dem 26. Mai 2015 beginnen weitere Netzbetreiber mit der Umstellung. Zusätzlich wird die Anzahl der Händler, für die die Einreichung der electronic cash-Umsätze auf SCC umgestellt wird, sukzessive erhöht. PaySquare beginnt zum 01.06.2015 mit der Umstellung auf SCC.
    Ziel ist es, dass die Migration vor Beginn des Weihnachtsgeschäfts 2015 abgeschlossen ist.

  3. Wofür benötige ich eine Pauschalautorisierung?

    Zahlungsdateien, die ein Kontoinhaber, bei seiner Bank einreicht oder von einem Dritten (z.B. Netzbetreiber) einreichen lässt, müssen grundsätzlich durch den Kontoinhaber autorisiert und freigegeben werden. Mit der Autorisierung erteilt der Kunde seiner Bank den Auftrag, die in den Dateien enthaltenen Überweisungen und Lastschrifteinzüge auszuführen. Damit Sie Ihrer Bank nicht nach jedem Kassenabschluss eine gesonderte Autorisierung erteilen müssen, nutzt Ihre Hausbank bereits heute die sogenannte "Pauschalautorisierung". Im Zusammenhang mit der SEPA-Umstellung findet auch im Bereich der Lastschrifteneinzüge aus Kartentransaktionen eine Umstellung auf das sogenannte SEPA-Cards-Clearing (SCC) statt. Ein Bestandteil der Migration ist die Pauschalautorisierung (PSA), die dazu führt, dass die Kartenzahlungen, wie bisher, unmittelbar dem Konto des Händlers gutgeschrieben werden. Wie bereits in anderen Bereichen der SEPA-Umstellung auch, muss die Pauschalautorisierung vertraglich neu geregelt werden. Hierzu sollten Sie bereits von Ihrer Bank einen entsprechenden Vertrag zugesendet bekommen haben. Bitte senden Sie den unterschriebenen Vertrag an Ihre Bank zurück, damit die relevanten Einstellungen vorgenommen werden können.