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Alles was Sie zu SEPA wissen sollten

SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area. Es bildet die gesetzliche Grundlage zur Einführung eines einheitlichen Zahlungsraumes für den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb Europas. Innerhalb dieses Zahlungsraumes soll für den Kunden keine Unterscheidung mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen bestehen. Hierzu werden einheitliche Standards und Verfahren festgelegt, die von Banken und Unternehmen ab Februar 2014 genutzt werden müssen.

Fragen und Antworten zu SEPA

Informationen zu SEPA?
An dieser Stelle möchten wir Ihnen die wichtigsten Informationen auf Ihre möglichen Fragen zum Thema SEPA geben. Bei weiteren Fragen zu diesem oder anderen Themen stehen wir Ihnen sehr gerne unter folgender kostenfreier Rufnummer zur Verfügung 0800 - 723 454 2.

Was ist SEPA?
SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area. Es bildet die gesetzliche Grundlage zur Einführung eines einheitlichen Zahlungsraumes für den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb Europas. Innerhalb dieses Zahlungsraumes soll für den Kunden keine Unterscheidung mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen bestehen.

Welche Länder nehmen an SEPA teil?
An SEPA nehmen voraussichtlich 33 Länder teil: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Kroatien, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Lettland, Malta, Monaco, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweiz, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern.

Was ändert sich für Sie durch die Umstellung auf SEPA?
Die wichtigste Änderung ist die Umstellung der Kontonummer und Bankleitzahl auf IBAN und BIC. Außerdem gibt es für die beleglosen SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften ein neues Datenformat. Das DTAUS-Format, welches bisher in Deutschland genutzt wurde, unterstützt SEPA-Zahlungen nicht.

Wann erfolgt der Wechsel auf SEPA?
Die EU-Kommission hat das Ende der jeweils nationalen Zahlungsverkehrsverfahren zum 1. Februar 2014 beschlossen. Um dieser gesetzlichen Regelung Rechnung zu tragen, werden wir unsere Lastschriftverarbeitung spätestens zum 1. Februar 2014 auf das neue SEPA Format umstellen. Am 09.01.2014 hat die Europäische Kommission angekündigt, die SEPA-Übergangsfrist bis zum 01.08.2014 zu verlängern.

Ich bezahle meine PaySquare-Rechnung per Lastschrift, was ändert sich für mich?
Zuerst einmal gar nichts. Wir werden Sie bis zum Jahresende schriftlich über die Umstellung auf SEPA informieren und spätestens zum 1. Februar 2014 das SEPA-Lastschriftverfahren einsetzen. Da diese Umstellung automatisch durch uns erfolgt, brauchen Sie nichts zu unternehmen. Wir werden die fälligen Rechnungsbeträge wie gewohnt von Ihrem Konto abbuchen.

Bisher erhielt ich meine Rechnung per Kontoauszug, bleibt dies so bestehen?
Durch die Umstellung auf SEPA ist es nicht mehr möglich, die gesetzlich notwendigen Informationen im Verwendungszweck darzustellen. Aus diesem Grund stellt Ihnen PaySquare eine kostenfreie Rechnung (Vorankündigung) per PDF via E-Mail zur Verfügung.

Gilt der Umstellungstermin auch für meine POS-Kartenzahlungen?
Nein, diese sind von dem Umstellungstermin nicht betroffen. Für Kartenzahlungen gilt eine Übergangsfrist bis zum 1. Februar 2016.

Gilt der Termin zur SEPA-Umstellung auch für Kartenzahlverfahren?
Die Übergangsfrist für ELV und girocard/electronic cash endet im Februar 2016. Für die Zahlverfahren Maestro, V PAY und Kreditkarten sind keine Änderungen für SEPA erforderlich.

Was ist die IBAN?
IBAN steht für International Bank Account Number und ist eine internationale Kontonummer für den nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr. In Deutschland hat die IBAN 22 Zeichen. Die ersten zwei Zeichen zeigen das Länderkennzeichen (DE für Deutschland). Die zweistellige Prüfziffer dient zur Kontrolle der Bankverbindung. Schließlich folgt die achtstellige Bankleitzahl und die max. zehnstellige Kontonummer des Kontoinhabers.

Was ist der BIC?
BIC steht für Bank Identifier Code und ist auch als SWIFT-Code bekannt. Er ist die internationale Bankleitzahl eines Kreditinstitutes und besteht aus maximal elf Stellen.

Welche SEPA-Produkte gibt es?
- SEPA-Überweisung - SEPA Credit Transfer (SCT) verpflichtend ab 1. Februar 2014
- SEPA-Lastschrift - SEPA Direct Debit (SDD) verpflichtend ab 1. Februar 2014
- SEPA Cards - SEPA Card Clearing (SCC) verpflichtend ab 1. Februar 2016

Wichtig: Seit dem 1. Februar 2016 ist die IBAN ein Muss. Sie können also nicht mehr Kontonummer und Bankleitzahl für eine Überweisung oder Lastschrift verwenden.

Muss ein neues SEPA–Lastschriftmandat für eine bereits existierende Einzugsermächtigung erteilt werden?
Nein. Bereits erteilte schriftliche Einzugsermächtigungen müssen nicht aktualisiert werden. Sie können als SEPA-Lastschriftmandat genutzt werden.

Was ist die Mandatsreferenz?
Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats und verhilft in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer zu dessen eindeutiger Identifizierung.

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?
Die Gläubiger-Identifikationsnummer ist eine kontounabhängige Kennzeichnung des Zahlungsempfängers. Mit dieser Identifikationsnummer kann der Zahlungsempfänger eindeutig identifiziert werden.

Wo beantrage ich meine Gläubiger-Identifikationsnummer?
Sie können Ihre Gläubiger-Identifikationsnummer bei der Deutschen Bundesbank über das Internet beantragen (www.glaeubiger-id.bundesbank.de).

Was ist unter „Vorankündigung“ zu verstehen?
Unter Vorankündigung (Pre-Notification) ist jede Mitteilung des Zahlungsempfängers zu verstehen, die den Zahler informiert, wann und in welcher Höhe der Einzug erfolgt. PaySquare wird Ihnen rechtzeitig vor dem Lastschrifteinzug die Betragshöhe und das Fälligkeitsdatum mitteilen.